Wozu dient die Verzugsklausel?
Sie schützt den Gläubiger: Gerät der Schuldner mit mehr als einer Rate in Rückstand, wird die gesamte Restschuld sofort fällig. Das gibt dem Ratenplan Verbindlichkeit und ist in der Vorlage bereits enthalten.
Muss der Schuldner die Forderung anerkennen?
In der Vorlage erkennt der Schuldner die Forderung mit seiner Unterschrift an. Das schafft Klarheit über den offenen Betrag – und eine unterschriebene Schuldanerkennung ermöglicht dem Gläubiger in der Betreibung die provisorische Rechtsöffnung (Art. 82 SchKG). Trage den Grund der Forderung (z. B. Rechnungsnummer) genau ein.
Darf ich Verzugszinsen verlangen?
Ja. Gerät der Schuldner in Verzug, schuldet er von Gesetzes wegen einen Verzugszins von 5 % (Art. 104 OR); ein höherer Satz gilt nur, wenn er vereinbart wurde. Achtung: Gewährt ein gewerblicher Anbieter einer Konsumentin oder einem Konsumenten einen entgeltlichen Zahlungsaufschub, kann das Konsumkreditgesetz (KKG) anwendbar sein – für rein private Vereinbarungen unter Privatpersonen gilt es nicht.
Wann verjährt die Forderung?
In der Regel nach zehn Jahren (Art. 127 OR); periodische Leistungen wie Miet- oder Pachtzinse verjähren nach fünf Jahren (Art. 128 OR). Wichtig: Die Anerkennung der Schuld – auch durch Abschlagszahlungen – unterbricht die Verjährung, und die Frist beginnt neu zu laufen (Art. 135 OR). Die unterschriebene Ratenzahlungsvereinbarung stärkt die Position des Gläubigers also doppelt.
Was kostet die Ratenzahlungsvereinbarung?
Vorlage, Ausfüllen, Unterschreiben und Download sind kostenlos – ohne Anmeldung und ohne Werbung. Tamgara finanziert sich über optionale Extras wie die KI-Dokumenterkennung (künftig kleine Gebühr pro Scan oder günstiges Abo); deine Daten werden nie verkauft.