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🇩🇪 Nach deutschem Recht

Wohnung vermieten? Mit diesem Standard-Mietvertrag regelst du Miete, Nebenkosten, Kaution und Mietzeit sauber und nachvollziehbar. Direkt im Browser ausfüllen, von beiden Seiten digital unterschreiben, als PDF herunterladen – kostenlos und ohne Anmeldung.

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Kurz erklärt: Der Wohnungsmietvertrag

Ein Wohnraummietvertrag ist formfrei gültig – wird er aber für länger als ein Jahr geschlossen, verlangt das Gesetz die Schriftform (§ 550 BGB); sonst gilt er als unbefristet.

Stand: Juli 2026

In 3 Schritten fertig

Kein Ausdrucken, kein Einscannen, kein „Ich mach das später“.

1
Ausfüllen
Alle Felder der Vorlage werden dir der Reihe nach angezeigt – direkt im Browser, auch am Handy.
2
Unterschreiben
Mit dem Finger zeichnen, deine echte Unterschrift vom Papier scannen oder die gespeicherte einsetzen.
3
Fertig
PDF herunterladen und verschicken – oder die andere Partei direkt per Link unterschreiben lassen.

Das steht drin

Alle wichtigen Punkte sind schon vorbereitet – du füllst nur noch aus.

Worauf es beim Mietvertrag in Deutschland ankommt

Das deutsche Wohnraummietrecht (§§ 535 ff. BGB) ist stark mieterschützend: Kautionsgrenze, Kündigungsschutz und Mietpreisbremse gelten unabhängig davon, was im Vertrag steht. Ein sauberer Mietvertrag regelt den Rest – von Nebenkosten bis Mietzeit.

✓ In der Tamgara-Vorlage enthalten
Kaution: maximal drei Kaltmieten
Die Kaution darf höchstens drei Nettokaltmieten betragen, ist in drei Monatsraten zahlbar und muss getrennt vom Vermietervermögen angelegt werden (§ 551 BGB).
✓ In der Tamgara-Vorlage enthalten
Betriebskosten nur mit Vereinbarung
Nebenkosten trägt der Mieter nur, wenn der Vertrag das ausdrücklich regelt – üblich ist der Verweis auf die Betriebskostenverordnung (BetrKV). Ohne Vereinbarung sind sie mit der Miete abgegolten.
✓ In der Tamgara-Vorlage enthalten
Mietpreisbremse in vielen Städten
In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt darf die Miete bei Neuvermietung regelmäßig höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (§ 556d BGB). Ob deine Gemeinde betroffen ist, regelt die jeweilige Landesverordnung.
✓ In der Tamgara-Vorlage enthalten
Kündigungsschutz für Mieter
Der Vermieter kann ein unbefristetes Wohnraummietverhältnis nur mit berechtigtem Interesse kündigen, etwa Eigenbedarf (§ 573 BGB). Kündigungsfristen verlängern sich mit der Mietdauer.
ℹ️ Gut zu wissen
Befristung über ein Jahr: Schriftform beachten
Ein Mietvertrag mit fester Laufzeit über einem Jahr braucht die Schriftform (§ 550 BGB) – sonst gilt er als unbefristet. Für einen befristeten Wohnraummietvertrag muss zudem der Befristungsgrund im Vertrag stehen (§ 575 BGB).
✓ In der Tamgara-Vorlage enthalten
Schönheitsreparaturen: Klauseln mit Augenmaß
Starre Renovierungsfristen und viele ältere Klauseln sind nach der BGH-Rechtsprechung unwirksam – dann muss der Mieter gar nicht renovieren. Formuliere flexibel („bei Bedarf") statt mit festen Fristen.
✓ In der Tamgara-Vorlage enthalten
Übergabeprotokoll anfertigen
Halte Zustand, Zählerstände und Schlüssel bei Ein- und Auszug in einem Übergabeprotokoll fest – das wichtigste Beweismittel bei Streit um die Kaution.
✅ Alles drin – und von Hand geprüft: Unsere Vorlage deckt die genannten Punkte ab. Erstellt in Deutschland, redaktionell gegengeprüft (Stand: Juli 2026). Du kannst natürlich auch eine eigene Vorlage verwenden – Ausfüllen und Unterschreiben funktionieren mit jedem PDF. Kein Ersatz für Rechtsberatung.
✨ Bald: Lade deine eigene Vorlage hoch und lass unsere KI prüfen, ob alles Wichtige drin ist.

Warum bei Tamgara ausfüllen?

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Komplett kostenlos
Keine Anmeldung, kein Abo, keine Wasserzeichen. Vorlage, Ausfüllen, Unterschreiben und Download – alles gratis.
🔒
Deine Datei bleibt auf deinem Gerät
Unterschreiben und Speichern passieren in deinem Browser – deine PDF-Datei wird nicht hochgeladen. Deine Formulareingaben speichern wir, um Fehler in den Vorlagen zu finden.
✍️
Echte Unterschrift
Zeichne mit dem Finger oder scanne deine Papier-Unterschrift – sie landet als saubere Tinte im PDF (eIDAS: einfache elektronische Signatur).
👥
Andere unterschreiben lassen
Vertragspartner per Link einladen: unterschreiben im Browser, mit Live-Status und Signatur-Protokoll.

Bereit? Dein Dokument wartet.

Öffne die Vorlage und fang einfach an – in ein paar Minuten hältst du das fertige, unterschriebene PDF in der Hand.

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Häufige Fragen

Wie hoch darf die Kaution sein?
Bei Wohnraum in Deutschland höchstens drei Nettokaltmieten. Der Mieter darf sie in drei Monatsraten zahlen. Trage den vereinbarten Betrag einfach ins Kautionsfeld ein.
Reicht die digitale Unterschrift beim Mietvertrag?
Ein Wohnungsmietvertrag ist grundsätzlich formfrei und kann elektronisch unterschrieben werden. Tamgara erzeugt eine einfache elektronische Signatur nach eIDAS. Ein befristeter Vertrag über mehr als ein Jahr sollte aus Beweisgründen zusätzlich ausgedruckt werden.
Was kostet der Mietvertrag?
Die Vorlage, das Ausfüllen, Unterschreiben und der Download sind komplett kostenlos – ohne Anmeldung und ohne Werbung. Tamgara finanziert sich über optionale Extras wie die KI-Dokumenterkennung (künftig kleine Gebühr pro Scan oder günstiges Abo); deine Daten werden nie verkauft.
Brauche ich zusätzlich ein Übergabeprotokoll?
Ja, sehr zu empfehlen: Halte den Wohnungszustand bei Ein- und Auszug in einem Übergabeprotokoll fest. Dafür gibt es bei Tamgara eine eigene kostenlose Vorlage.

Weitere kostenlose Vorlagen

🚗 Autokaufvertrag 🤝 Kaufvertrag 📜 Vollmacht ✂️ Kündigung 🏠 Untermietvertrag 💶 Darlehensvertrag 🧾 Quittung 🔑 Übergabeprotokoll 🏡 Wohnung kündigen 🚲 Kaufvertrag Fahrrad 📱 Kaufvertrag Handy 🐶 Kaufvertrag Hund 🏍️ Motorrad-Kaufvertrag 🏋️ Kündigung Fitnessstudio 📴 Kündigung Handyvertrag 📈 Sonderkündigung Preiserhöhung 📦 Sonderkündigung Umzug ⚡ Außerordentliche Kündigung 🕯️ Kündigung im Todesfall 🌐 Kündigung Internet/DSL 🔌 Kündigung Strom/Gas 🛡️ Kündigung Versicherung 📺 Kündigung Streaming/Abo 📰 Kündigung Zeitungs-Abo 🚙 Kfz-Vollmacht 🔑 Kautionsquittung ↩️ Widerruf 💳 Schuldschein 💑 Partnerschaftsvertrag 🐴 Pferdekaufvertrag 🅿️ Stellplatzvertrag 🛡️ Bürgschaft 📆 Ratenzahlungsvereinbarung 🧰 Leihvertrag 📦 Empfangsbestätigung 🔖 Reservierungsvereinbarung 🎁 Schenkungsvertrag

Privat vermieten: die Fragen, die beim Vertragsabschluss wirklich auftauchen

Kaution, Betriebskosten-Grundsatz und Mietpreisbremse stehen oben. Hier geht es um die Entscheidungen, vor denen private Vermieter und Mieter beim Ausfüllen konkret stehen – und um die Fristen, die nach dem Einzug wichtig werden.

Welche Kündigungsfristen gelten – für wen?

Der Mieter kann einen unbefristeten Mietvertrag immer mit drei Monaten Frist kündigen. Für den Vermieter verlängert sich die Frist mit der Wohndauer: drei Monate, nach fünf Jahren sechs, nach acht Jahren neun Monate (§ 573c Abs. 1 BGB). Zusätzlich braucht der Vermieter ein berechtigtes Interesse wie Eigenbedarf (§ 573 BGB) – „ich möchte neu vermieten" genügt nicht.

Eine Ausnahme gilt für das Zweifamilienhaus: Wohnst du selbst im Haus und vermietest die einzige weitere Wohnung, kannst du ohne berechtigtes Interesse kündigen; die Frist verlängert sich dann um drei Monate (§ 573a Abs. 1 BGB). Wer sich diese Möglichkeit offenhalten will, sollte im Vertrag festhalten, dass es sich um eine solche Konstellation handelt.

Wen trage ich als Mieter ein – einen oder beide Partner?

Alle Erwachsenen, die dauerhaft einziehen, gehören als Mieter in den Vertrag. Denn nur wer unterschrieben hat, haftet für die Miete – und zwar gesamtschuldnerisch, also jeder für den vollen Betrag. Steht nur ein Partner im Vertrag, kann der Vermieter vom anderen nichts verlangen; umgekehrt kann der eingetragene Mieter allein kündigen und der andere müsste ausziehen. Vor der Unterschrift darf der Vermieter eine Selbstauskunft und Einkommensnachweise verlangen; unzulässig sind Fragen ohne Bezug zum Mietverhältnis, etwa nach Schwangerschaft oder Parteizugehörigkeit.

Nebenkosten: Vorauszahlung oder Pauschale?

Bei einer Vorauszahlung rechnest du als Vermieter jährlich ab – und zwar spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums, sonst sind Nachforderungen verloren (§ 556 Abs. 3 BGB). Umlegen darfst du nur die Kostenarten der Betriebskostenverordnung, und nur wenn der Vertrag die Umlage vorsieht – dafür hat die Vorlage eigene Felder. Eine Pauschale erspart die Abrechnung, trägt aber das Risiko steigender Kosten: Erhöhen kannst du sie nur, wenn das vereinbart ist. Für private Vermieter mit einer einzelnen Wohnung ist die Vorauszahlung meist die sauberere Wahl.

Wie erhöhe ich später die Miete – und was muss dafür heute in den Vertrag?

Ohne besondere Vereinbarung bleibt nur die Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete (§ 558 BGB): frühestens 15 Monate nach Einzug bzw. der letzten Erhöhung, mit Kappungsgrenze von 20 Prozent in drei Jahren – in vielen Städten 15 Prozent. Planbarer sind Staffelmiete (feste Erhöhungen zu festen Terminen, § 557a BGB) oder Indexmiete (Anpassung an den Verbraucherpreisindex, § 557b BGB). Beide müssen schon im Vertrag stehen – dafür eignet sich das Feld „Sonstige Vereinbarungen". Beides zugleich geht nicht.

Darf ich Tierhaltung verbieten?

Nicht pauschal. Ein generelles Verbot von Hunden und Katzen im Formularvertrag ist unwirksam (BGH, Urteil vom 20.03.2013, VIII ZR 168/12); Kleintiere wie Hamster oder Zierfische sind immer erlaubt. Wirksam ist eine Regelung, die Hund und Katze von der Zustimmung des Vermieters abhängig macht, über die im Einzelfall fair entschieden wird. Genau so ist das Tierhaltungs-Feld der Vorlage gedacht – trage die getroffene Absprache konkret ein („ein Hund erlaubt") statt nur anzukreuzen.

Was muss ich nach dem Einzug als Vermieter sofort erledigen?

Die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen: Der Mieter muss sich innerhalb von zwei Wochen beim Einwohnermeldeamt anmelden und braucht dafür deine schriftliche Bestätigung des Einzugs (§ 19 Bundesmeldegesetz). Der Mietvertrag selbst reicht dem Amt nicht. Stellst du die Bestätigung nicht oder zu spät aus, riskierst du ein Bußgeld.

Häufige Fehler beim Ausfüllen – und wie man sie vermeidet

Diese Punkte entscheiden Jahre später über Mietminderung, unwirksame Klauseln und verlorene Nachforderungen – beim Ausfüllen kosten sie nur wenige Minuten:

Wohnfläche geschätzt statt gemessen

Ist die Wohnung mehr als zehn Prozent kleiner als im Vertrag angegeben, darf der Mieter die Miete im Verhältnis der Abweichung mindern – auf die Formulierung „circa" kommt es dabei nicht an. Für Mieterhöhungen zählt ohnehin die tatsächliche Fläche. Miss also nach (Wohnflächenverordnung: Balkone zählen in der Regel nur zu einem Viertel) oder übernimm die Fläche aus verlässlichen Unterlagen, bevor du das Wohnflächen-Feld ausfüllst.

Unrenoviert übergeben, aber Schönheitsreparaturen aufgebürdet

Die Klausel, dass der Mieter Schönheitsreparaturen übernimmt, ist unwirksam, wenn die Wohnung unrenoviert übergeben wurde und der Mieter dafür keinen angemessenen Ausgleich bekommt (BGH, Urteil vom 18.03.2015, VIII ZR 185/14). Dann gilt die gesetzliche Regel: Renovieren ist Vermietersache. Fülle das Zustands-Feld der Vorlage deshalb ehrlich aus – „renoviert übergeben" muss stimmen und lässt sich mit Fotos im Übergabeprotokoll belegen.

Kleinreparaturen ohne Obergrenze

Eine Kleinreparaturklausel ist nur wirksam, wenn sie eine Obergrenze je Reparatur (üblich sind heute rund 100 bis 120 Euro) und eine Jahresobergrenze nennt und sich auf Teile beschränkt, die der Mieter häufig direkt benutzt – Wasserhähne, Lichtschalter, Türgriffe. Fehlt eine der Grenzen, zahlt der Vermieter alles. Trage im Kleinreparaturen-Feld daher konkrete Beträge ein statt „übliche Kleinreparaturen".

Kaution angenommen, aber nicht getrennt angelegt

Die Kaution muss getrennt vom eigenen Vermögen angelegt werden, insolvenzsicher und verzinst (§ 551 Abs. 3 BGB) – ein eigenes Mietkautionskonto ist der einfachste Weg. Quittiere den Erhalt und gib die Anlageform an. Vermischst du die Kaution mit deinem Privatkonto, machst du dich im Ernstfall schadensersatzpflichtig, und der Mieter kann die getrennte Anlage erzwingen.

Schlüssel und Zählerstände nicht festgehalten

Trage die genaue Zahl der übergebenen Schlüssel in das dafür vorgesehene Feld ein – fehlt beim Auszug einer, ist sonst nicht belegbar, wie viele es waren. Zählerstände für Strom, Gas und Wasser gehören ins Übergabeprotokoll (eine passende Vorlage ist oben verlinkt); ohne sie sind Abrechnungsstreitigkeiten im ersten Jahr programmiert.

Nebenabreden nur mündlich

„Die Einbauküche dürfen Sie mitbenutzen", „der Stellplatz gehört dazu" – was nicht im Vertrag steht, ist im Streitfall kaum durchsetzbar. Trage Zusagen zu Küche, Keller, Stellplatz oder Gartennutzung in die Ankreuzfelder bzw. das Feld „Sonstige Vereinbarungen" ein. Das gilt für beide Seiten: Auch der Vermieter kann sich später nicht auf mündliche Absprachen berufen.

Redaktionell geprüft, Stand: August 2026. Alle Angaben ohne Gewähr und kein Ersatz für Rechtsberatung – bei Streitfragen helfen Mieterverein, Haus & Grund oder eine Anwältin für Mietrecht.
Hinweis: Diese Vorlage ist ein sorgfältig erstelltes Muster für einfache Alltagsfälle, ohne Gewähr und kein Ersatz für Rechtsberatung. Tamgara erzeugt einfache elektronische Signaturen nach der eIDAS-Verordnung; für Dokumente mit gesetzlicher Schriftform ist sie nicht geeignet.
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